|
Straßenkinder
»Motten«, »Buschköter« und »Trebegänger« werden sie genannt. Ihr Zuhause besteht aus Pappe oder alten Decken, bewegt sich zwischen Müll und Absteige und ist geprägt von Armut und Gewalt, Drogen und Kriminalität. Sozialwaisen und jugendliche Ausreißer wirken schmuddelig, ernst, mitunter bekifft.
Straßenkinder sind Überlebende eines Krieges, häufig aggressiv. Sie mißachten die Gesetze der Normalität - aber sind auch Menschen mit überraschenden Formen von Solidarität und Phantasie. Weltweit - auch in Europa - gibt es schätzungsweise 100 Millionen Straßenkinder.
terre des hommes hat seit 20 Jahren Erfahrungen mit Straßenkindern. Allein Essen und ein Bett reichen nicht. Kinder brauchen eine Ausbildung, die Möglichkeit, Geld zu verdienen, Drogenentzug und das Gefühl, nicht nur Objekt zu sein.
terre des hommes hilft ihnen dabei. Auch wenn es Jahre braucht, den Ausstieg aus dem Leben von der Straße zu schaffen. Es lohnt sich.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der zentralen Homepage der Geschäftsstelle tdh Deutschland.
|
 |
Straßenkinder schnüffeln Klebstoffe, damit sie den Hunger und das Elend nicht mehr spüren.
|
|