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Kinder im Krieg
Seit seiner Gründung von terre des hommes begleitet das Thema den Verein. Damals begann es mit der Rettung von verkrüppelten, verbrannten Kindern aus Vietnam, die in deutsche Krankenhäuser vermittelt wurden. Wenig später wurden verhungerte Kinder aus Nigeria ausgeflogen, weil dort der Biafra-Krieg wütete. Heute hilft terre des hommes in Kambodscha und im Grenzgebiet zwischen Thailand und Burma kriegsverletzten und traumatisierten Kindern. In Mosambik wird ein Projekt für ehemalige Kindersoldaten unterstützt, in Kolumbien wird mit Sozialarbeit und Fortbildungen versucht, Jugendlichen eine Alternative zur Gewalt, Drogenkriminalität und Militarisierung zu bieten, in Deutschland wird die Betreuung von Flüchtlingskindern aus Bürgerkriegsgebieten gefördert, die hier unter deprimierenden Bedingungen auf Wohnschiffen untergebracht sind.
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Neben der Projektarbeit setzt sich terre des hommes auch auf politischer Ebene ein: etwa für die internationale Anhebung des Rekrutierungsalters zum Militär von 15 auf 18 Jahre. terre des hommes fordert die Einstellung des Rüstungsexports an Länder, die Krieg führen. Und terre des hommes gehört zur »Internationalen Kampagne gegen Landminen«, die 1997 den Friedensnobelpreis erhielt.
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