Z.B. KINDERHANDEL

Kinderhandel

Kinderhandel zerstört das Leben hunderttausender Mädchen und Jungen weltweit. Doch die Ausbeuter haben ein leichtes Spiel: Viele Menschen wissen nicht, dass Kinderhandel überhaupt stattfindet. Täter werden nicht bestraft, weil wirksame Gesetze fehlen.
Deshalb fordert die Kampagne:

- Kinderhandel muss offiziell als ein Verbrechen anerkannt werden.

- Regierungen sollen internationale Abkommen zum Schutz von Kindern verabschieden und konsequent umsetzen. Dazu zählt zum Beispiel die UN-Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes. Dazu gehört auch die Konvention 182 der Internationalen Arbeitsorganisation gegen die schlimmsten Formen von Kinderarbeit.

- Polizei und Justiz dürfen Jungen und Mädchen, die zu illegalen Tätigkeiten gezwungen wurden, nicht als Kriminelle verfolgen. Die Opfer brauchen Hilfe und rechtlichen Beistand.

- Staaten müssen auf nationaler wie internationaler Ebene Meldestellen einrichten, um vermisste und gehandelte Kinder zu registrieren.

- Gehandelte Kinder müssen Entschädigungen für erlittenes Leid erhalten. Die Behörden müssen ihnen einen sicheren Aufenthalt oder eine geschützte Rückkehr in ihre Heimat garantieren.


Logo der Kampagne ist der Warenstrichcode. Seit dem Start der Kampagne im Oktober 2001 wurden sowohl in den Ländern der Projektpartner als auch in Deutschland beeindruckende Aktionen gestartet.

Weitere Infos und Möglichkeiten für die online-Unterstützung
http://www.oneworldweb.de/tdh/aktion/kampf_kinderhandel.html

Unterschriftenliste zum Download (PDF, 140 KB):
http://www.oneworldweb.de/tdh/aktion/petition.pdf