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1966/67
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Auf Initiative des Schriftsetzers Lutz Beisel treffen sich in Stuttgart etwa 40 Frauen und Männer. Sie organisieren Rettungsflüge und medizinische Behandlung für kriegsverletzte Kinder aus Vietnam. In Anlehnung an einen Buchtitel des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry wird die Aktion terre des hommes - Erde der Menschlichkeit genannt. Am 8. Januar 1967 wird terre des hommes Deutschland ins Vereinsregister eingetragen.
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1968
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terre des hommes Deutschland engagiert sich für die Opfer des Krieges zwischen Nigeria und den Separatisten in Biafra. Es wird damit begonnen, vietnamesche Waisenkinder zur Adoption nach Deutschland zu vermitteln.
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1970
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terre des hommes baut in Vietnam ein Hilfsprogramm für Waisenkinderauf. In Saigon wird ein sozialmedizinisches Zentrum eingerichtet, in dem täglich mehr als hundert unterernährte und kranke Kinder behandelt werden.
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1971
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eröffnet terre des hommes Deutschland das Zentrum zur Rehabilitation kriegsverletzter Kinder aus Vietnam. Hilfsprogramme in Bolivien und Kolumbien laufen an. Anfang der 70er Jahre wird heftig über Befreiungskämpfe in der Dritten Welt und über den vermeintlichen Gegensatz "politischer Kampf" und "unmittelbare Hilfe" debattiert. terre des hommes erklärt:"Dort wird die Gegenwart der Zukunft, hier die Zukunft der Gegenwart geopfert. Statt des ideologischen Entweder-oder plädieren wir für ein pragmatisches Sowohl-als-auch..."
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1973
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wird die interkulturelle Kindertagesstätte in Wiesbaden gegründet; sie ist das erste von mehreren terre des hommes-Projekten in Deutschland, die sich insbesondere für Kinder aus Flüchtlings- und Migrantenfamilien einsetzen.
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1982
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terre des hommes unterstützt Projekte in 26 Ländern. die Satzung enthält aber auch den Auftrag über die Hintergründe von Not und Unterdrückung aufzuklären.
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1990
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terre des hommes startet die Kampagne gegen Kinderarbeit in der indischen Teppichindustrie gemeinsam mit den kirchlichen Hilfswerken Brot für die Welt und Miserior. Fünf Jahre später wird das Rugmark-Warenzeichen für Teppiche ohne Kinderarbeit eingeführt.
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1991
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beginnt die Kampagne gegen Kinderprostitution in Zusammenhang mit Tourismus.
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1994
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beschließt die terre des hommes-Mitgliederversammlung, keine Auslands-Adoptionen mehr zu vermitteln. Das Engagement für verlassene Kinder soll sich stattdessen noch stärker als bisher auf Projekte vor Ort konzentrieren. die Nachbetreuung der knapp 3.000 über terre des hommes nach Deutschland adoptierten Kinder - vor allem aus Vietnam, Korea, Indien, Kolumbien und den Philippinen - bleibt weiterhin gewährleistet.
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1996
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In Bonn treffen sich ehrenamtliche und hauptamtliche terre des hommes-Mitarbeiter mit Vertretern der terre des hommes-Partnerorganisationen aus aller Welt. Es wird über Grundsätze und neue Ideen der Zusammenarbeit debattiert. Ein kontinuierlicher Partner-Dialog soll die terre des hommes-Entwicklungspolitik inspirieren und befruchten, die Partner sollen mitentscheiden.
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1999
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Gründung der unselbstständigen "Gemeinschaftsstiftung terre des hommes"
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2000
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Kinderprostitution, Kinderarbeit, Kinder in bewaffneten Konflikten und Kinderhandel sind Schwerpunktthemen von terre des hommes.
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2001
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Im Mai veranstaltet terre des hommes gemeinsam mit der Stadt Osnabrück die internationale Konferenz "exit" - Wege aus der Gewalt für Kinder und Jugendliche. Oktober Start der intern. Kampagne gegen Kinderhandel. Gemeinsam mit der Internationalen Föderation terre des hommes (IFtdh), den Projektpartnern in den Partnerländern - Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen in den Arbeitsgruppen wird die bisher breiteste Kampagne von terre des hommes mobilisiert.
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