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Globales Lernen - mehr als ein Modewort ?
Wie lassen sich so umfassende Themen wie Dritte Welt Pädagogik, Entwicklungspädagogik, Interkulturelle Erziehung oder Globales Lernen auf einer bescheidenen Seite wie dieser darstellen?
Wie soll man den Diskussionsstand in wenigen Sätzen aufzeigen und gleichzeitig beschreiben, wie sich das alles im konkreten Schulalltag praktisch umsetzen läßt? Ein unmögliches Unterfangen! Darum möchte ich vor allem auf eine Kategorie hinweisen, die in der aktuellen Diskussion leider allzu oft vergessen wird: Mut.
Dritte Welt, Eine Welt - das ist doch nun wirklich kein Thema für Kinder.
So denken immer noch viele. Hartnäckig hält sich die Meinung: Kinder sollen zunächst einmal ihre eigene Heimat kennenlernen. Das ist sicher wichtig. Aber die eigene Heimat steht immer auch in Beziehung zur Heimat anderer. Die ausländischen Mitschülerinnen und Mitschüler, die Kinder von Flüchtlingen im Ort und in der eigenen Schule oder die Produkte aus fernen Ländern stoßen selbst Kinder tagtäglich auf dieses Thema.
Kinder sehen fern, hören und lesen die Meldungen von Katastrophen und Kriegen, sehen Hunger- und Elendsbilder in Illustrierten.
Junge Menschen bewegt das, es macht ihnen Angst. Es ist schlimm, mit Ängsten allein gelassen zu werden. Und darum ist es wichtig, Zusammenhänge deutlich zu machen, deren Erkenntnis Alternativen und neue Wege aufzeigen kann.
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