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Neeta Hardikar aus dem indischen Bundesstaat Gujarat in Hagen
Am 24. November 2009 ist die terre des hommes Projektpartnerin Neeta Hardikar aus dem indischen Bundesstaat Gujarat zu Gast in Hagen. Um 19:30 Uhr berichtet sie im AllerWeltHaus über ihre Arbeit in Dörfern und insbesondere über die Probleme, die Frauen in den Familien der Ureinwohner in Indien haben. Neeta Hardikar hat mit vier Kolleginnen die Organisation ANANDI gegründet. Sie glaubt, dass Entwicklung auch für Kinder nur über die Frauen möglich ist. Deswegen setzen sie und ihre Kolleginnen sich mit den Frauen in den Dörfern von Gujarat in Indien zusammen, erarbeiten mit dieser Frauengruppe das, was diesen am wichtigsten ist und zeigen Ihnen, was sie tun müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Es gibt den Frauen Selbstvertrauen und das Gefühl das Richtige zu tun, wenn sie sehen, dass Behörden auf ihre Anträge reagieren. Wenn den Frauen klar wird, dass sie als kleine Gruppe nichts erreichen können, ermutigen die Mitarbeiterinnen von Anandi sie dazu, sich mit anderen Frauengruppen zusammenzuschließen, um so auch auf Stadt- oder Bezirksebene wahrgenommen zu werden. ANANDI unterstützt in den Gruppen den Aufbau von Kompetenz, die Entwicklung von Führungsqualitäten, berät sie bei der Konfliktbearbeitung und stärkt ihr Verhandlungsgeschick bei der Vertretung ihrer Anliegen. Ziel ist es ihnen zu zeigen, dass sie unabhängig handlungsfähig sind und als eigenständig anerkannt werden.
Bekannt ist ANANDI für seine Arbeit nach den Unruhen zwischen Hindus und Moslems in Gujarat im Jahr 2002. Während Hilfe für die Opfer des Erdbebens im vorhergehenden Jahr von allen Seiten bereit stand, war dies hier nicht der Fall. Viele Frauen und Kinder waren durch die Gewalt zwischen den Bevölkerungsgruppen traumatisiert und es kostete große Mühe, das verlorene Vertrauen in Menschlichkeit wieder aufzubauen. ANANDI ist für diese Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden.
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Reinel Garcia besucht am 1. Oktober 2009 die Klasse 4 der Grundschule Emst, die in diesem Jahr zur Aktion »Straßenkind für einen Tag« auf Hagens Straßen für Straßenkinder sammeln will.
Reinel Garcia ist Leiter von »Creciendo Unidos«, einer Organisation, die in Bogotá in Kolumbien ein Zentrum für arbeitende Kinder aufgebaut hat. Auf Deutsch heißt das »Wir werden gemeinsam groß«. »Wir«, das sind 500 arbeitende Kinder und Jugendliche sowie Erzieher-, Psychologen und Handwerker, die zum Team von »Creciendo Unidos« gehören. Der Leiter, Reinel Garca, hat als Kind selbst zum Lebensunterhalt seiner Familie beigetragen. Eine ganze Reihe der Kinder sind Kriegsvertriebene, nicht wenige haben auf der Straße gelebt, manche waren in bewaffneten Gruppen, haben Drogen genommen oder wurden missbraucht, bevor sie zu Creciendo Unidos kamen. Doch solche Problemetiketten stehen bei Creciendo Unidos nicht im Mittelpunkt; viele der Lebensgeschichten werden ohnehin erst bekannt, wenn die Kinder Vertrauen gewonnen haben.
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Am Samstag, den 26. September 2009 / 11 - 16 Uhr nimmt die Arbeitsgruppe Hagen am Fest zum Weltkindertag im Hagener Volkspark teil. Fast zwanzig Veranstalter haben sich zu einer Veranstaltergemeinschaft zusammengeschlossen und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Die terre des hommes Arbeitsgruppe Hagen weist mit einer »Red-Hand Aktion« auf die Situation von Kindersoldaten hin. Mit einer Hand roter Farbe zeigen die Besucher des Kinderfestes Flagge gegen Kinder als Soldaten.
Die Veranstaltergemeinschaft sammelt während des Festes Spenden für den terre des hommes Projektpartner »Manthoc«, einer Bewegung für arbeitende Kinder und Jugendliche in Lima in Peru.
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Li Buchholz von der Arbeitsgruppe Hagen vertritt terre des hommes und das Thema Kinderarbeit am 26. September 2009 beim Aktionstag in der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen.
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Am 29. August 2009 veranstaltet das AllerWeltHaus zum dritten Mal ein Festival im Ferdinand-David-Park, das »Vielfalt-tut-gut-Festival«. Von 15:00 Uhr bis 22:30 Uhr gibt es Live-Musik, Projektpräsentationen, Kulinarisches und Aktionsangebote für die ganze Familie. Die terre des hommes Arbeitsgruppe Hagen nutzt den Anlass und informiert die Besucherinnen und Besucher über die Aktivitäten von terre des hommes zum Thema Kinderrechte und wie das Thema in den Wahlkampf zu den bevorstehenden Wahlen eingebracht werden kann.
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Dokumentation über die gelungene Integration von vietnamesischen Flüchtlingskindern und ihr künstlerischer Ausdruck.
Die Ausstellung wird am 18. September um 19:00 Uhr in den Räumen des Hochschulübergreifenden Fortbildung (HÜF) am Arcadeon in Hagen eröffnet.
Le Quan Chuong wurde als Kind chinesischer Einwanderer in Saigon / Vietnam geboren. 1979 flüchtete sie aus Vietnam als »Boatpeople« und kam über Indonesien letztendlich nach Deutschland / Hagen. Sie ist mittlerweile Architektin und Künstlerin und Mitglied der Künstlergruppe »Sepia14«. Anlässlich ihres dreißigjährigen Aufenthalte in Deutschland möchte sie ihre Kunstwerke über den Vietnamkrieg, Frieden, Flüchtlinge und Integration der Öffentlichkeit präsentieren. Die Dokumentation der terre des hommes Arbeitsgruppe Hagen über ihre Arbeit zur Integration der 19 Jugendlichen, mit denen Le Quan Chuong 1979 nach Hagen kam, ist ein Beleg für den möglichen Erfolg von Integration vor dem Hintergrund des Engagements von Ehrenamtlichen und der Bereitschaft der Hagener Bürgerinnen und Bürger, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
terre des hommes weist auf die nach wie vor existierende Not von Flüchtlingen hin, insbesondere auf die Probleme von Flüchtlingen im eigenen Land, den so genannten Binnenflüchtlingen.Die Künstlerin will zeigen, dass das Prinzip »Geben und Nehmen« funktioniert und es sich lohnt in die Zukunft von Kindern zu investieren.
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Den »Tag der Rose« beging die Arbeitsgruppe Hagen am 5. Juli 2008. Seit mehr als dreißig Jahren organisieren sie diese Straßensammlung in der Hagener Innenstadt. War es zu Beginn nur eine nette Geste - eine Rose als Dankeschön für eine Spende - haben sie in den letzten Jahren mit Unterstützung von Blumen Mankopf mit dieser Aktion das Flower Label Programm (FLP) bekannt gemacht . In diesem Jahr waren die Rosen aus heimischer Produktion.
Die Erlöse unterstützen die Arbeit von »Karen Rivers Watch«, einem Netzwerk, das die Rechte und die Existenzgrundlage der Dorfgemeinschaften am Salween verteidigt
Mit der Kampagne »Vertreibung stoppen« macht terre des hommes auf das Schicksal von rund 25 Millionen Binnenvertriebenen weltweit aufmerksam. Binnenvertriebene verlassen ihr Land nicht, werden deshalb nicht vom UNHCR versorgt und geschützt, erhalten weder Grundversorgung, noch Sicherheit vor erneuter Verfolgung. Deswegen fordert terre des hommes:Alle Staaten müssen die UN-Leitlinien zu Binnenvertreibung unterzeichnen und umsetzen. Es muss ausreichende Hilfs- und Rückkehrprogramme für alle Vertriebenen geben.
Die Verantwortlichen für Vertreibungen müssen beim Namen genannt und bestraft werden.
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Der Soroptimisten Club Hagen hatte die Arbeitsgruppe Hagen gebeten, sie an einem ihrer Treffen über das Thema »Kindersoldaten« zu informieren.
Li Buchholz und Mala Damadoran-Born gelang es, das Thema am 2. Februar 2009 interessant darzustellen. Sie erzählten vom Leid der weltweit ca. 300.000 Kindersoldaten und berichteten über die von terre des hommes Partnern unternommenen Anstrengungen, die Rekrutierung zu verhindern, ehemaligen Kindersoldaten psychologische Betreuung und eine Ausbildung anzubieten, sowie über die Bemühungen um Entlassung, Reintegration in die Gesellschaft und Versöhnung.
Auf politischer Ebene verbündet sich terre des hommes mit anderen Organisationen und arbeitet in der »Coalition to Stop the Use of Child-Soldiers» mit, um das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention durchzusetzen, in dem sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet haben, keine Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zu rekrutieren.
Abschließend »besiegelten« die Teilnehmerinnen ihre Aktivitäten gegen Kindersoldaten mit der Abgabe einer »roten Hand«, um STOP zu sagen. Am Red Hand Day 2009 (12. Februar), dem internationalen Kindersoldaten-Gedenktag, sollen den UN-Politikern in New York eine Million rote Hände übergeben werden. Außerdem wurde eine Spende in Höhe von 250,00 Euro beschlossen.
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