GOTTESDIENST ZUM THEMA VERTREIBUNG




Am 7. Februar 2010 findet um 09:30 Uhr in der Pauluskirche ein Gottesdienst statt, in dem Pfarrer Schwertfeger die Probleme von intern Vertriebenen thematisiert.
Die terre des hommes Plakatausstellung »Vertreibung von Kindern verhindern« steht im Mittelpunkt des Gottesdienstes.
Schätzungsweise 25 Millionen Menschen weltweit sind als so genannte Binnenvertriebene im eigenen Land auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Binnenvertriebene werden gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention nicht als Flüchtlinge anerkannt. Sie bekommen oft weder eine Grundversorgung noch sind sie sicher vor erneuter Verfolgung. Kinder sind besonderen Gefahren ausgesetzt: Unterernährung, Krankheit oder auch Zwangsrekrutierung durch die Kriegsparteien.
In vielen Fällen ist die Regierung für die Vertreibungen verantwortlich. Deswegen ist es die Aufgabe der internationalen Gemeinschaft, sich gegen diese Menschenrechtsverletzungen zu engagieren. Vertreibung ist ein Verbrechen, die Verantwortlichen - ob Regierungen oder Einzelpersonen - müssen bestraft, geraubtes Land muss zurückgegeben werden. Das Ziel ist, Vertreibungen nach Möglichkeit zu verhindern. Wo das nicht möglich ist, bedarf es Hilfs- und Rückkehrprogramme für Vertriebene und politische Initiativen, gewaltsame Vertreibung als Kriegsverbrechen zu bestrafen.





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