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Der richtige Gebrauch von Kondomen will gelernt sein - darum diese anschauliche Vorführung
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Drei Tage lang war die Troupe Hakili So aus Bobo-Dioulasso, Burkina Faso, in Bochum und begeisterte das jugendliche und erwachsene Publikum.
Die Auftritte fanden statt in der Theodor-Körner-Schule, der Schillerschule und im Kulturbahnhof Langendreer. Die absolut lebendige und humorvolle Darstellung in den Szenen, ergänzt von Akrobatik, traditioneller Musik und Tanz, Rap-Einlagen und Breakdance faszinierten das Publikum, dass sich zum Schluss anstecken ließ und auf der Bühne mittanzte.
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Jede Sekunde wurde gespannt verfolgt - obwohl sicher nicht alle die französische Sprache beherrschten war die Körpersprache gut zu verstehen.
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»Erste Liebe – AIDS?« ist Stück über erste Liebe und Aids, in dem die Jugendlichen sich mit ihrem Erwachsenwerden, mit Verantwortung und Respekt und mit der Benutzung von Kondomen zur Verhütung auseinandersetzen.
In den meisten Familien versuchen die Eltern, frühe Schwangerschaften und die Übertragung von Krankheiten zu verhindern, indem sie ihren Kindern den Umgang mit dem anderen Geschlecht verbieten. Natürlich keine sehr effektive Methode, denn die Neugier wird dadurch erst recht geweckt und hat, gepaart mit Unwissen, genau die Folgen, die vermieden werden sollen. Selbstgemachte Theaterstücke sind genau die richtige Methode, die fehlende Aufklärung zu liefern und dafür zu sorgen, dass Jugendliche miteinander ins Gespräch kommen. Am Ende einer Vorführung ist das Publikum nämlich aufgerufen, Szenen zu kommentieren und andere Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren. Mit Tanz, traditioneller Musik und Rap wird den Zuschauern zusätzlich eingeheizt, sodass am Ende der Vorführung die Stimmung gelöst ist und viele mitmachen.
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Tanz, Rhytmus und Bewegung gehören zum Leben und Lernen - die Gruppe lieferte allerbeste Vorbilder.
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Die Akteure nach ihrem ersten Auftritt - die von allen ganz herzlich aufgenommen wurden.
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Hintergrund: Der Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Abou Batoe begründete 2002 die Jugend-Theatergruppe Hakili So (»Haus der Ideen«). In Bobo-Dioulasso sah er Heranwachsende, die auf den Straßen versuchten, Geld für den Unterhalt der Familien zu verdienen. Er sah, dass viele Jugendliche nicht zur Schule gehen konnten und damit noch weniger Zukunftschancen hatten. Und er hatte eine Idee, wie er wenigstens ein paar Jugendliche unterstützen konnte, mit mehr Spaß und sinnvollerer Arbeit Geld zu verdienen und ihren Schulbesuch zu finanzieren.
Die Theatergruppe Hakili So spielt nicht einfach irgend etwas, sondern die Jugendlichen erarbeiten sich selbst Szenen und Stücke zu Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Zum Beispiel zu Aids-Waisen, die von der Verwandtschaft abgeschoben werden. Oder über Mädchen, die nicht die Schule besuchen dürfen.
Die Troupe Hakili So reiste im Rahmen ihrer Tournee mit der KinderKulturKarawane durch Deutschland. In Bochum wohnten die Jugendlichen in Gastfamilien der Schillerschule, haben sich mit den Schülern im Französisch-Unterricht ausgetauscht und sich beim Eislaufen und anderen Freizeitaktivitäten kennengelernt. Daten und Fakten zum Thema Aids
Projekt und weitere InformationenDie Veranstaltungen wurden durchgeführt in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer, der Schillerschule Bochum, der Theordor-Körner-Schule Bochum, dem Deutsch-Nigerianischen Freundeskreis, dem Eine-Welt-Forum Bochum, der BISA, dem Schulverwaltungsamt Bochum, der AG Afrikabilder.
Das Projekt wurde gefördert durch die Bochum-Agenda 21
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