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In mehreren verschiedenen Szenen stellten die jungen Künstler aus den Barrios der Trabantenstadt von La Paz, El Alto, Geschichten vor: das poetisch-pantomimische Stück »La Flor«, eine Liebesgeschichte, die Geschichte von Schokoleid und Schokolade im Land des Kakaos, das einem das Geheimnis des Internationalen Handels vorstellt, wie es auch im Land des Zuckers, im Land des Sojas, im Land des Goldes zu erleben ist. Im »Hundeleben« wird das Leben von Straßenkindern beschrieben, die aus dem Müll auftauchen. Sektenprediger, Politiker, Drogenhänder, Verkäufer behandeln die Kinder als Objekte eigener Interessen und schließlich vertreibt ein Polizist die Kinder, wobei es zu Misshandlungen kommt. Schließlich wird im Stück »Der Pinkler« ein Straßenjunge wegen Pinkelns in der Öffentlichkeit festgenommmen und mit den Behörden des Staatsapparats konfrontiert. Die Absurdität der Bürokratie führt zu keiner Lösung, das Stück endet wie es begonnen hatte, diesmal nicht auf der Straße, sondern im Büro.
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