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Die 9. Wattenscheider Fahrradbörse findet am Samstag, 17. April 2010 wie im vergangenen Jahr auf dem Schulhof der Hauptschule Wattenscheid-Mitte Voedestraße 15/ Ecke Friedrich-Ebert-Straße statt.
Der Erlös soll zugunsten des Straßenkinderprojektes PAI Tarpuy von terre des hommes in Cochabamba, Bolivien überwiesen werden. Die Gruppe wird wieder zusammen mit den Schülern der Hauptschule Wattenscheid Mitte die Verkaufsaktion in die Hand nehmen.
Wer ein Fahrrad oder einen anderen Artikel (Roller, Bobbycars, Dreiräder, Kindersitze etc.) verkaufen möchte, bringt es am Tag der Fahrradbörse von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum Schulhof der Hauptschule. Die Annahmegebühr pro Rad beträgt 3 €, alles andere 1.50 €.
Verkauf ist von 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr.
Den Erlös oder die nicht verkauften Gegenstände können sich die Besitzer zwischen 13:30 und 14:00 abholen. Bei jedem Kauf spenden die Käufer und Verkäufer jeweils 10% zugunsten der Projektarbeit an terre des hommes. Auch gespendete Räder bzw. andere gespendete Artikel rund ums Fahren nimmt die Gruppe gerne entgegen, kann diese jedoch nicht selbst abholen.
Praktische Unterstützung und erste Hilfe sowie Prüfung auf Fahrtüchtigkeit gewährleisten die Mitarbeiter der VIA-Radstation aus Bochum. Außerdem sind Mitarbeiter vom ADFC Bochum beratend und informierend anwesend.
Damit den Interessenten die Wartezeit nicht lang wird, ist für Stärkung in Form von Kuchen, Würstchen und Getränken gesorgt – ein Beitrag der Lehrer, Eltern und Schüler der Hauptschule.
Zum Projekt:
PAI Tarpuy vermittelt Straßenkinder und Jugendlichen an andere Institutionen, wo sie vielleicht Auto fahren, schreinern oder Brot backen lernen - Tätigkeiten, mit denen sich auch Geld verdienen lässt. So wie im Straßenkinderzirkus, einem früheren terre des hommes-Projekt, in dem Streetworker Edgar vor 14 Jahren mit dieser Arbeit angefangen hat: »Dort haben sich die Kinder nützlich und glücklich gefühlt. Sie sind dort zu guten Künstlern und Arbeitern geworden. Heute haben sie Familie, Kinder…« Edgar setzt darauf, dass die, die es geschafft haben, mit ihrem Beispiel verhindern helfen, dass weitere Kinder in Banden oder auf der Straße landen. Dafür müssen die Eltern aber selbst Verdienstmöglichkeiten haben. Eine besondere Problemgruppe sind neuerdings die Kinder, die alleine oder mit überforderten Verwandten zurückgelassen werden, wenn die Mütter nach Spanien gehen, um dort vor allem als Hausangestellte oder in der Kinder und Altenbetreuung zu arbeiten. Wichtig ist den Mitarbeitern von PAI Tarpuy auch, dass die Jugendlichen aufgeklärt werden und sich mit Kondomen gegen ungewollte Schwangerschaften schützen.
Weitere Infos: http://www.tdh.de/content/themen/schwerpunkte/strassenkinder/projekte/bolivien_pai_tarpuy.htm
Flyer zum Download [131 KB]
Kommissionsvertrag zum Download [112 KB]
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