10. FAHRRADBÖRSE WIEDER ERFOLGREICH




Bei 10. Fahrradbörse am 2. April 2011 strahlte die Sonne mit – insgesamt 10.000 €uro durch 10 Fahrradbörsen überwiesen

1336 Euro für terre des hommes und acht neue Helfer sind das Ergebnis der 10. Fahrradbörse und gleichzeitig Premiere auf dem neuen Schulhof der Liselotte-Rauner-Schule. Insgesamt sind durch die zehn Fahrradbörsen in Wattenscheid ca. 9700 € für die Projekte von terre des hommes eingenommen worden.
Ein Spender stockte kurzerhand die Summe um weitere 300 Euro auf, und so hat die letzte Börse die 10.000 Euro-Marke erreicht!!!





Geschafft und zufrieden waren alle Beteiligten, die bei der Fahrradbörse mitgewirkt hatten. Durch die zupackende Art der Jugendlichen der Hauptschule und vieler Helfer konnte das aufwändige Unternehmen wieder gut über die Bühne gebracht werden. Die Fahrradwerkstatt der ViA hatte wieder alle Hände voll zu tun und leistete erste Hilfe am neu auserwählten Rad. Ein Flohmarkt, den die Schule kurzfristig organisiert hat, fand einen einladenden Platz vor der Mensa und trug zur positiven Atmosphäre bei.
Dank der treuen Unterstützung der Mitglieder vom ADFC, die wie die ViA bisher alle Fahrradbörsen begleitet haben, konnten Fragen geklärt werden, die die Funktion und Qualität der Zweiräder betrifft. Aber auch Anbieter holten sich eine Orientierung, um ihren Verkaufspreis einschätzen zu können



Immer gern gesehen, der adfc Bochum

Ein echter Hingucker war das Tonnenfahrrad vom ADFC, das wie ein Zauberkasten eine große Auswahl von nützlichen Broschüren für die nächsten Radtouren in seinem Inneren enthielt.

Pünktlich zum Start strömten dann auch die Menschen mit ihren Fahrrädern zum Schulhof. Insgesamt wurden 77 Fahrräder angeboten, von denen 15 gespendet worden sind. Nur zwei Spendenräder blieben übrig, die der Verein für integrative Arbeit (ViA) mitgenommen hat. Sie hatten den ganzen Tag für kleinere Reparaturen zur Verfügung gestanden.

Von den zum Verkauf angebotenen Rädern fanden 53 Räder einen neuen Besitzer. Auch Bobbycars, Roller, Helme und sonstiges Zubehör wurden angeboten und konnten zur Hälfte verkauft werden.





Mit den 112 € durch den Verkauf von Speisen und Getränken erhöhte die Schule die Einnahmen auf 1336,70 € für das Projekt der Straßenkinder »Pay Tarpuy« in Cochabamba, Bolivien. terre des hommes dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit!

Durch die Bankenkrise ist die Zahl der Straßenkinder sprunghaft gestiegen, da viele Mütter nun versuchen, im Ausland Geld zu verdienen. Besonders junge Mädchen, die auf der Straße leben, sind gefährdet. Sie fliehen wegen Not und Vernachlässigung aus ihrer Familie und werden häufig wieder Opfer von Missbrauch. Frühe Schwangerschaften sind die Folge. Sozialarbeiter klären auf, leisten erste Hilfe, vermitteln Ausbildungsplätze.





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