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Am Samstag, 19. November 2011, wird von 10.30-13 Uhr eine Jugendgruppe der WABe am Friedrich-Wilhelm-Platz, am Montag, 21. November, werden von 10-13 Uhr rund 25 Schülerinnen und Schüler des Couven-Gymnasiums am Kugelbrunnen (Adalbertstraße) die Aktion »Straßenkind – für einen Tag!« durchführen. Sie werden Schuhe putzen, betteln, mit dem Bauchladen Waren verkaufen etc.
Für unnütz gehalten, als lästig empfunden, wie Ungeziefer: Straßenkinder. Weltweit sind es etwa 80 bis 100 Millionen, die auf den Straßen der Städte um ihr Überleben kämpfen. Und es werden immer mehr – auch bei uns in Deutschland. Straßenkinder versuchen irgendwie zu überleben: indem sie Bonbons oder Zeitungen verkaufen, Autoscheiben waschen, Lumpen sammeln, Lasten tragen, betteln, stehlen oder im Müll nach Essbarem suchen. Sie haben den Kontakt zu Eltern und Verwandten verloren, sind oft genug wegen Hunger und Misshandlung von dort geflohen. Für sie wird die Straße zum Zuhause. Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Die Kinderrechte gelten weltweit für alle Kinder – auch für Straßenkinder.
Ziel der Aktion ist es, auf die Situation der Straßenkinder aufmerksam zu machen und Geld zu sammeln. Das Geld wird dem von terre des hommes unterstützten Projekt »Fundacion la Paz« in Bolivien zugutekommen. Weitere Infos unter www.tdh-aachen.de
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